Koreanische Gerichte bestellen ist heute unkompliziert: Viele Restaurants liefern direkt, Lieferdienste bündeln das Angebot und manche Anbieter verschicken sogar Fertiggerichte oder Kochboxen. Wer zum ersten Mal bestellt, steht jedoch oft vor einer langen Speisekarte mit unbekannten Namen. Dieser Ratgeber erklärt, welche Gerichte typisch sind, worauf man bei der Auswahl achten sollte und welche Lieferoptionen zur Verfügung stehen. Am Ende findest du eine kurze Schritt-für-Schritt-Anleitung für eine reibungslose Bestellung.
Warum koreanische Küche beliebt ist
Koreanische Küche kombiniert würzige, salzige und leicht süße Aromen. Viele Gerichte werden frisch zubereitet und in einzelnen Portionen serviert. Typisch sind außerdem Beilagen, die sogenannten Banchan. Sie bestehen häufig aus Gemüse, eingelegtem Kohl oder marinierten Zutaten und werden oft kostenlos zum Hauptgericht mitgeliefert.
Für Bestellungen ist das praktisch: Man erhält mehrere kleine Komponenten, die sich gut teilen lassen. Gleichzeitig sind viele Gerichte gut verpackt und behalten auf dem Lieferweg ihren Geschmack.
Die wichtigsten koreanischen Gerichte zum Bestellen
Die Auswahl lässt sich grob in Grillgerichte, Reisgerichte, Suppen, Nudeln und Snacks einteilen. Diese Kategorien helfen bei der Orientierung auf jeder Speisekarte.
Grill- und Fleischgerichte
- Bulgogi: mariniertes, dünn geschnittenes Fleisch, häufig mit Zwiebeln und etwas Gemüse.
- Galbi: kurz gebratene Rippchen, meist kräftig gewürzt.
- Dak-galbi: scharf angebratenes Hähnchen mit Gemüse, oft zum Teilen gedacht.
Diese Gerichte werden meist mit Reis und Beilagen geliefert.
Reisgerichte und Bowls
- Bibimbap: Reis mit verschiedenen Gemüsesorten, Ei und wahlweise Fleisch. Die Zutaten werden getrennt oder bereits vermischt geliefert.
- Kimchi-Bokkeumbap: gebratener Reis mit Kimchi, oft mit Ei.
- Dolsot Bibimbap: eine Variante in der heißen Steinform, die beim Liefern jedoch nicht immer angeboten wird.
Suppen und Eintöpfe
- Kimchi-Jjigae: scharfer Eintopf mit Kimchi und Tofu oder Fleisch.
- Sundubu-Jjigae: weicher Tofu in einer würzigen Brühe.
- Doenjang-Jjigae: herzhafter Eintopf auf Basis fermentierter Sojabohnenpaste.
Suppen werden meist in verschließbaren Behältern geliefert. Sie bleiben auf dem Transportweg warm, können aber Flüssigkeit verlieren, wenn sie unterwegs kippen.
Nudelgerichte
- Japchae: Glasnudeln mit Gemüse und optional Fleisch.
- Ramyeon: würzige Nudelsuppe, die als Liefergericht etwas an Bissfestigkeit verlieren kann.
- Jjajangmyeon: Nudeln mit dunkler Bohnensauce, häufig mit Zwiebeln und Fleisch.
Snacks und Beilagen
- Mandu: gefüllte Teigtaschen, gedämpft oder gebraten.
- Tteokbokki: Reiskuchen in süß-scharfer Sauce.
- Gimbap: Reisrollen mit Gemüse, Ei und weiteren Zutaten, gut zum Mitnehmen.
- Banchan: kleine Beilagen wie eingelegtes Gemüse oder Kimchi.
Worauf bei der Auswahl achten
Nicht jedes Gericht passt zu jedem Geschmack. Diese Punkte erleichtern die Entscheidung:
- Schärfegrad: Viele Gerichte sind scharf. Prüfe die Beschreibung oder wähle Gerichte mit milden Saucen.
- Vegetarisch oder vegan: Fleischlose Varianten sind verbreitet, aber nicht überall Standard. Achte auf Hinweise zur Zubereitung.
- Allergene: Sojasauce, Sesam, Weizen, Ei und Meeresfrüchte sind häufig enthalten. Bei Unverträglichkeiten lohnt sich eine kurze Rückfrage.
- Portionsgröße: Manche Gerichte sind zum Teilen gedacht, andere als Einzelportion.
- Reis und Beilagen: Prüfe, ob Reis inklusive ist oder separat bestellt werden muss.
Lieferoptionen im Vergleich
Koreanische Gerichte lassen sich über verschiedene Wege bestellen. Die folgende Übersicht zeigt die gängigen Möglichkeiten.
Lieferdienste und Bestellplattformen
Über Online-Plattformen und Apps siehst du mehrere Restaurants an einem Ort. Vorteile sind übersichtliche Speisekarten, Bewertungen und eine Lieferzeitangabe. Nachteile können höhere Preise durch Servicegebühren sowie eine begrenzte Auswahl in kleineren Orten sein.
Direkt beim Restaurant bestellen
Viele Restaurants nehmen Bestellungen telefonisch oder über die eigene Website an. Das kann günstiger sein und unterstützt den Betrieb direkt. Oft gibt es hier auch Sonderwünsche wie weniger Schärfe oder zusätzliche Beilagen.
Abholung vor Ort
Selbst abholen ist meist schneller und vermeidet Liefergebühren. Besonders bei frittierten oder knusprigen Gerichten bleibt die Qualität besser, weil sie nicht unterwegs durchfeuchten.
Fertiggerichte und Kochboxen
Einige Anbieter versenden vakuumierte Fertiggerichte oder Kochboxen mit vorbereiteten Zutaten. Das ist praktisch, wenn kein Restaurant in der Nähe ist. Die Zubereitung erfolgt dann zu Hause nach Anleitung.
So läuft eine Bestellung ab
- Gericht auswählen und Schärfegrad sowie Beilagen prüfen.
- Liefer- oder Abholoption wählen und die Adresse eingeben.
- Allergien oder Sonderwünsche im Bemerkungsfeld notieren.
- Bestellung abschicken und die Bestätigung mit Lieferzeit kontrollieren.
- Bei Ankunft Vollständigkeit der Beilagen prüfen.
Tipps für die erste Bestellung
- Beginne mit milden Gerichten wie Bibimbap oder Japchae, wenn du scharfes Essen nicht gewohnt bist.
- Bestelle Suppen und Eintöpfe eher zum Verzehr zu Hause, da sie leicht auslaufen können.
- Kombiniere ein Hauptgericht mit einem Snack, um mehrere Komponenten zu probieren.
- Prüfe die Lieferzeit, da frisch gebratene Gerichte am besten direkt nach der Ankunft gegessen werden.
Fazit
Koreanische Gerichte bestellen ist übersichtlich, sobald man die wichtigsten Kategorien kennt. Reisgerichte, Nudeln, Suppen und Grillgerichte decken die meisten Geschmäcker ab, während Banchan und Snacks für Abwechslung sorgen. Bei der Auswahl helfen Hinweise zu Schärfe, Allergenen und Portionsgröße. Für die Lieferung stehen Bestellplattformen, der direkte Weg über das Restaurant, die Abholung sowie Fertiggerichte zur Verfügung. Wer diese Punkte beachtet, erhält eine passende Bestellung ohne Überraschungen. Weitere praktische Anleitungen zu Alltagsthemen findest du in den übrigen Ratgebern auf dieser Seite.